Sonntag, 6. März 2011

Ritter, Tod und Teufel

Das Bärlach dieses Bild gewählt hat, ist sicher kein Zufall, denn genau wie Bärlach, zieht dieser Ritter, verblendet vor Selbstüberschätzung, in den Krieg. Beide sind der Meinung für etwas Gutes zu kämpfen und beide laufen so dem Tod in die offenen Arme. Was sie aber viel zu spät realisieren, weil sie das Gefühl haben unverwundbar zu sein.

Der Verdacht - Zusammenfassung Teil 5

Die Uhr

Plötzlich steht Emmenberger im Zimmer Bärlachs und erklärt ihm, dass der Kommissar von ihm höchstpersönlich in 8 einhalb Stunden operiert wird. Nun beginnt Emmenberger ihn auszufragen, wie er auf den Verdacht gekommen sei, denn ohne einen Hinweis hätte Bärlach das nie herausfinden können. So kommt Emmenberger auf Hungertobel, seinen Studienkollegen. Doch der Kommissar bestreitet alles, auch noch als Emmenberger ihm eröffnet, dass er auch Hungertobel umbringen lassen wird. Aus Verzweiflung bezeichnet Bärlach Emmenberger als einen Nihilisten, denn wer einen richtigen Glaube habe, könne nicht so unmenschlich sein wie dieser Arzt. Emmenberger erwidert darauf, dass er einzig und allein an die Materie glaubt, denn nichts sei mächtiger als sie. Dabei tickt die Uhr unerbitterlich weiter und weiter.

Ein Kinderlied

Mit letzter Kraft versucht Bärlach zu fliehen, doch er scheitert an der Tür die er nicht öffnen kann. Die Uhr tickt gnadenlos herunter.Als sich die Tür um Punkt 19.00 Uhr öffnet sieht Bärlach, nicht wie erwartet Emmenberger, sonder Gulliver, der ihn mit einem Kinderlied begrüsst. Gulliver gibt an, Emmenberger mit einer Blausäurekapsel getötet zu haben, wie er einst Nehle. Der Zwerg der ursprünglich Hungertobel im Auftrag von Emmenberger töten sollte, taucht nun als Freund von Gulliver auf. Gulliver verabschiedet sich von Kommissar Bärlach mit dem Versprechen, Hungertobel komme gleich um ihn ins Salem zurück zubringen und nimmt den Zwerg mit zu dich. Nun kann der Kommissar friedlich einschlafen.

Dienstag, 1. März 2011

Der Verdacht - Zusammenfassung Teil 4

Die Hölle der Reichen

Auf die einfache Frage Bärlachs hin, warum sie den das hier alles mitmacht, erklärkt ihm Frau Marlok, dass all das auf der Welt bedeutungslos sei. Ob man arm oder reich war, ob  man gut oder böse war, es komme nicht darauf an, denn sterben werden alle mal. Auch das Gesetz sei auf keinen Fall das Gesetz wie Herr Bärlach es sagt, denn das Gesetz sei die Macht und Macht sei Reichtum, wiederrum der Reichtum sei das Laster, somit sei das Gesetzt das Laster. Alles auf der Welt sei eine Lüge, nichts sei sich selber.

Ritter, Tod und Teufel

Als Schwester Kläri dem kranken Kommissar seine Mahlzeit bringt, versucht dieser sie dazu zu bringen ihm zu helfen. Dabei stellt sich heraus, dass die Schwester absolut überzeugt ist von der Arbeit des Doktors. Früher habe er aus Hass getötet, doch heute tötet er aus Liebe, den er ermögliche so, dass der Mensch sich zu seiner höheren Möglichkeit entwickelt. Genau so stehe es auch in ihrer Broschüre, der Mensch könne erst durch den Tod zu seiner höheren Möglichkeit gelangen. Als die Schwester ging, öffnete Bärlach das Kuvert auf seinem Bett, in dem der neue Apfelschuss war.

Ein SS-Folterknecht als Chefarzt

Im Apfelschuss stand alles genau so wie es Bärlach wollte. Die Taten eines Arztes wurden beschrieben und auch das dieser jetzt eine Klinik leite. Es stand auch das dieser Arzt sich melden soll und man ihn verklagen soll. Trotzdem wusste Bärlach, dass er verloren hatte, den dieses Ungeheuer wird sich nie einschüchtern lassen. Auch die allerletzte Hoffnung verging als er bemerkte, dass der Mann, der ihm sein gewünschtes Bild aufhing, taubstum war.

Fortschig

Als Bärlach die Zeitung das Bernische Bundesblatt las, sah er das Fortschig gestorben ist. Als Fortschig mit ein paar Kollegen am feiern war, ist es passiert. Man fand ihn tot in der Toilette. Ein Verbrechen könne man ausschliessen, sagte die Polizei, denn es sei menschenunmöglich gewesen jemanden in diesem Raum umzubringen. Sofort wusste der Kommissar das der Zwerg keine Einbildung war, sondern aus einem speziellem Grund hier im Spital war.
  

 

Mittwoch, 9. Februar 2011

Der Verdacht - Zusammenfassung Teil 3

Der Zwerg

Als nun Herr Hungertobel sein Auto vor dem Spital in Zürich parkiert und hinein geht, sieht der Kommissar einen Zwerg, der an der Vergitterung eines Fensters herumklettert. Sobald der Arzt mit zwei Schwestern zurückkommt, ist der Zwerg schon verschwunden. Hungertobel will Bärlach noch hineinbegleiten, doch dieser verbietet es ihm, da das " Verhör" so gestört werden könne.

Das Verhör

Bärlach wird in den Operationssaal gebracht, wie er später dann sagt, aus psychologischen Gründen, um ihm Furcht einzujagen. Er beginnt mit Emmenberger gleich Berndeutsch zu sprechen. Während des Gesprächs gibt sich Bärlach als einer zu erkennen, der einen bestimmten Kriegsverbrecher jagt. Dabei wird Emmenberger sichtlich nervös und lässt die Spritze, die er dem Kommissar geben wollte, weg. Die Aerztin Marlok, die auch noch im Raum ist, gibt dem Kommissar noch zwei rötliche Pillen zu schlucken, bevor er ins Zimmer gebracht wird.

Das Zimmer

Bärlach wacht gegen halb 11 auf und ruft nach einer Schwester, sofort kommt Kläri, die schon nach der Doktorin rufen will, damit der Kommissar seine 2. Spritze bekommt, doch dieser hat noch gar keine solche bekommen. Er will nicht, dass die Aerztin gerufen wird und schaut stattdessen sein Zimmer , mit dem Spiegel an der Decke und den Bildern, bei Licht an. Die Krankenschwester erklärt dem Armen, dass er auf Abteilung 3 sei und in dieser wären nur Leute die sterben, auch den Zwerg den er gesehen habe, gäbe es wirklich. Nachdem Kläri wieder gegangen ist, sieht Bärlach ein, dass er zu krank ist um diesen Fall zu lösen und Angst hat. Er beschliesst am nächsten Morgen Hungertobel anzurufen, damit er ihn wieder abholt.

Doktor Marlok

Als Bärlach aufwacht steht Doktorin Marlok in seinem Zimmer, die sich gerade Morphium injiziert und sich schminkt. Frau Marlok erklärt ihm, dass sie rausgefunden haben, wer er sei, durch den Bund und wirft ihm die Zeitung auf das BettDas Datum der Zeitung ist der 5. Januar! Da Bärlach einsieht, dass er verloren hat, wirft er ihr alle Vorwürfe an den Kopf und sie bestätigt sie alle. Danach erklärt sie ihm, dass sie als Kommunistin nach Stutthof verfrachtet worden sei und dort Emmenbergers Geliebte geworden ist um zu überleben.

Montag, 7. Februar 2011

Das letzte Semester

Die ersten paar Wochen waren die anstrengensten, denn obwohl die Klasse sich sofort verstand und ich auch keinen Prüfungsstress hatte, musste ich mich zuerst an die Art dieser neuen Menschen gewöhnen. Es gibt jetzt noch manchmal Momente in denen ich mich zurück in meine alte Klasse wünsche und doch kann ich sagen, dass ich mich in keinem anderem Gymnasium je so wohlfühlen werde wie im Liceo.

Montag, 31. Januar 2011

Der Verdacht - Zusammenfassung Teil 2

Gulliver


Auf Bestellung Bärlachs, da dieser an Informationen herankommen wollte, kletterte Gulliver über die Fassade in das Zimmer des Alten. Gulliver ist ein alter Jude der von sich behauptet, schon in allen KZs gewesen zu sein,auch von Nehle sei er operiert worden. Er erzählte das die Juden sich freiwillig von Nehle operieren liessen, da er ihnen Hoffnung auf Freiheit gab. Nachdem die zwei zusammen zwei Flaschen Wodka getrunken haben, ging Gulliver wieder und der Kommissar bleibt grölend zurück.

Die Spekulation


Am nächsten Mittag diskutieren Hungertobel und der Kommissar wieder über den Fall und kommen auf drei verschieden Schlüsse:
1. Nehle und Emmenberger sehen sich per Zufall ähnlich.
2. Nehle war in Chile für Emmenberger, der dafür als Nehle in Stutthof operierte. Dann habe sich           Emmenberger umgebracht und Nehle leitet jetzt das Spital.
3. Emmenberger bringt den aus Chile zurückgekehrten Nehle um und leitet jetzt das Spital.
Für die zwei letzten Vermutungen sprechen, dass, der in Berlin geborene, Nehle seine Maturaprüfung zweimal versiebt hat und genau während Emmenberger in Chile war, sie besteht und zum Arzt im Konzentrationslager wird.

Noch ein Besuch

Am Nachmittag bekam Bärlach ein weiterer Besuch von einem Wortsteller namens Fortschig. Der Kommissar bot ihm eine Reise nach Paris und 500 Franken unter der Bedingung an, dass Fortschig eine neue Nummer seines Magazines Apfelschuss herausgibt, in 300-facher Ausführung mit einem bestimmten Artikel und diese an gewisse Spitäler verschickt.

Der Abgrund


An Silvester fuhr Hungertobel seinen Patient Bärlach persönlich durch die Stadt Zürich, um ihm im Spital Emmenbergers abzugeben.

Sonntag, 16. Januar 2011

Der Verdacht - Zusammenfassung Teil1

Der Verdacht

Bärlach liegt im Spital wegen Krebs. Als er gerade ein Foto vom Konzentrationslager Stutthof anschaut, bei dem ein Arzt ohne Narkose eine Bauchoperation durchführt, kommt sein Arzt ins Zimmer. Der alte Arzt erschrikt beim Anblick des Bildes und erklärt dem Kommissar erst nach grossem Zögern warum. Er habe gemeint der Arzt sehe einem seiner Kollegen sehr ähnlich. Dieser Kollege habe in der Schweiz eine Klinik für Schwerreiche, die er oft beerbt.

Das Alibi

Nachdem der Arzt von Bärlach dem Kommissar erklärt hatte, warum der Arzt im Bild gar nicht sein Kollege Emmenberger sein könne, brachte er ihm am nächsten Morgen Zeitungen mit, um das zu beweisen. Emmenberger sei nämlich zu der Zeit in Chile gewesen sein und habbe von dort aus Artikel geschrieben. Nur die Artikel im Englischen, die er zu der Zeit geschrieben haben soll, hatten einen ganz anderen Stil als die auf Deutsch.

Die Entlassung

Ein Tag darauf, vor dem Mittagessen, bekam der Kommissar Besuch von seinem Vorgesetztem. Der erklärte ihm, dass Bärlach pensioniert werde. Darauf bat ihn der Kommissar um den Gefallen, herauszufinden was mit dem berüchtigtem Nehle passiert sei. Gleichzeitig bat er seinen alten Kollegen ihm das Buch " Gullivers Reisen" zu bringen.

Die Hütte

Noch am gleichen Abend klingelt das Telefon von Bärlach, während er mit seinem Arzt zusammensitzt. Es ist sein Vorgesetzter, Lutz, der ihm erklärt, dass dieser Nehle sich mit Gift umgebracht habe. Nun erklärt der alte Arzt ihm auch wie er auf diesen Verdacht kommen konnte: Als sie noch Studenten waren, musste man einen Studenten ohne Narkose notoperieren, da dieser sonst gestorben wäre. Diese Notoperation hat niemand anderes als Emmenberger durchgeführt.